Der Roboter – der perfekte Beziehungspartner?

Kann man sich als Mensch in einen Roboter verlieben? Und was macht den Menschen zum Menschen? Diese Fragen wirft der Fernsehfilm „Ich bin dein Mensch“ auf.



Eines vorweg: Romantische Komödien gehören nicht zum bevorzugten Filmgenre der Autorin dieses Beitrags. Aber der aktuelle Film „Ich bin dein Mensch“ von Regisseurin Maria Schrader, der von der Letterbox Filmproduktion im Auftrag des SWR gerade in Berlin und Dänemark realisiert wurde, weckt Neugier, dreht er sich doch um die Frage, ob ein Mensch sich in einen humanoiden Roboter verlieben kann bzw. was den Menschen zum Menschen macht.


Im Film nimmt Wissenschaftlerin Alma, gespielt von Maren Eggert, an einer außergewöhnlichen Studie teil, um Geld für ihre Forschungen zu erhalten: Tom, gespielt von Dan Stevens, ein Roboter in Menschengestalt, dessen künstliche Intelligenz ganz auf ihren Charakter und ihre Bedürfnisse zugeschnitten ist, soll für drei Wochen ihr Lebenspartner werden.


Die Produktion ist der zweite Film einer Reihe zur Erforschung der Zukunft, in dessen Rahmen Schriftstellerinnen und Schriftsteller Kurzgeschichten entwickelten, die ihre Visionen der Welt von morgen erzählen. Eine Sammlung ist unter dem Titel „2029 – Geschichten für morgen“ im Suhrkamp Verlag erschienen. Einige sollen nach Auskunft des SWR als Vorlage für Drehbücher dienen. Als erster Film der Reihe wird „Exit“ am 28. Oktober im Ersten zu sehen sein.


Im Bild oben: Die Hauptdarsteller Maren Eggert und Dan Stevens mit Regisseurin Maria Schrader (© SWR/Christine Fenzl)

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