Ghost Riders in the Sky

Die Flüchtigkeit des menschlichen Daseins, die Fragwürdigkeit der eigenen Existenz -, in Kristenzeiten werden sie uns wieder bewusst. Den Rolling Stones ist in dieser Atmosphäre ein bemerkenswertes Spätwerk gelungen mit dem Refrain: "Im a Ghost Living in a ghost town. "


Keine Frage, an die musikalische Tiefe ihrer Frühwerke, als noch Brian Jones der ungeliebte Spiritus Rector der Gruppe war, kommt der Song nicht heran. Unvergessen seine Riffs in der Cover-Version von Bobby Womacks "Ist All over now". Brian spielte zwar eine Art Banyo (?), aber es hörte sich an wie eine Orgel, die das dramatische Ende einer Beziehung einläutet, was so maßlos weh tun kann. Das war 1964.


Auch "Ghost Riders in the Sky", vermutlich empfangen unmittelbar nach dem 2. Weltkrieg, erzählt diese Geschichte von den Menschen, den flüchtigen Erscheinungen, die da kommen und gehen, und denen es dennoch zuweilen gelingt, eine Spur zu hinterlassen, die sich nicht in den Zeiten verliert.


Immer wieder wurde der Song neu gesungen, neu aufgenommen, neu geliebt. Mit neuem Speed und modernem Klang - die Shadows. Dann aber, wieder einige Jahrzehnte später, die Zeiten-Überbrückende Version von den "Highwaymen", die bis heute das wahre Amerika repräsentieren, deren Klänge, die Trompete dieser Tage nicht übertönen kann.



Quelle: YouTube/The Highwaymen


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