Laura Maria Bastian


Laura Maria Bastian, geboren 1990 in Freiburg i. Br. hat 2010 eine Kirchenmusikalische Ausbildung für Orgel und Chorleitung abgeschlossen. Sie leitet Chöre und hat nebenberuflich eine Orgelstelle inne. Von 2011-2016 studierte sie in Frankfurt am Main an der Goethe-Universität die Fächer Germanistik und Philosophie und an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Violoncello bei Sabine Krams, Klavier bei Prof. Axel Gremmelspacher und Komposition bei Prof. Gerhard Müller-Hornbach.





Impulse für Neue Musik erhält sie von Carola Schlüter (Gesang) und Prof. Susanne Müller-Hornbach (Violoncello). Sie spielt in mehreren Ensembles und Besetzungen (u.a. Theater am Werk Koblenz, Klangpoesie, Silkbridge, ArtQ), in denen sie u.a. auch eigene Werke aufführt (u.a. das Musiktheater ,,Hyperion“, gefördert durch das Stipendium Tanz der Künste).


Sie gibt seit 2013 Instrumentalunterricht und bietet unterschiedliche Workshops (u.a. Improvisation und Komposition) an. Außerdem ist sie ehrenamtlich engagiert, indem sie Liederkreise in Altenpflegeheimen und Projekte mit Geflüchteten leitet.



Aktuelle Produktion:


Dante Alighieri: ,,La Commedia "Die Göttliche Komödie“


,,Nel mezzo del cammin di nostra vita

Mi ritrovai per una selva oscura

Chè la diritta via era smarrita.”


,,Auf der Hälfte des Weges unseres Lebens

fand ich mich in einem finsteren Wald wieder,

denn der gerade Weg war verloren.“


Das Musiktheater fasst zentrale Themen der ,,Commedia“ auf und verarbeitet sie musikalisch – es nimmt dazu Stellung und durchleuchtet die Motive vor dem Hintergrund verschiedener Perspektiven. Text und Musik verweben sich und gehen durch Bewegungsformen der Musiker*innen eine enge wechselseitige Beziehung ein. Das Werk setzt sich aus insgesamt 10 (1+9) Szenen zusammen.


Zu Beginn irrt Dante in der Hölle durch den Schleier dichter Sprachbilder. Als sich am Fuße des Läuterungsbergs seine Welt auf den Kopf stellt, verliert er vollends die Orientierung. Er hofft, im Paradies Beatrice wiederzufinden, die ihn zum Licht der Erkenntnis führt.


Die Regie spielt hierbei eine zentrale Rolle: Die Musiker*innen führen durch Mimik und Gestik die Musik durch den Raum, indem sie den Inhalt des Textes auf die Architektur und Akustik des Raums übertragen. Dies deutet programmatisch auf Dantes architektonisches Sprachspiel hin. Musik und Klang sind in Inferno (Hölle) und Purgatorio (Läuterungsberg) in permanenter Bewegung und finden sich im Paradies in einer vollendeten Ruhe wieder.

,,[…] e quindi uscimmo a riveder le stelle.”


  • Besetzung: Orgel, Klavier, Gitarre, Flöte, Oboe d´amore, Violoncello, Stimme/Gesang, Chor

  • Dauer: ca. 120 Min

Laura Maria Bastian

www.laura-maria-bastian.de

mail@laura-maria-bastian.de

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