"Spark" und "Rush"- Tools für Mini-Tutorials und Video-Stories


20.1.2021. Mit der rasanten Entwicklung der internet-basierten Bildungstechnologien entwickeln sich auch neue, das heißt weniger institutionalisierte Lernformen. "Microlearning" -, so heißt einer dieser neueren Ansätze: kleine Lerneinheiten, die wenig Zeit zum Durcharbeiten benötigen und doch eine schnelle, um nicht zu sagen rasante Verständnis-Entwicklung für den/die Lernenden ermöglichen. Diesen Bildungsangebote sieht man ihre Potentialität oft nicht an. So hat sich beispielsweise YouTube zwar als größter Fernsehsehsender der Welt längst im allgemeinen Bewusstsein etabliert, zugleich ist YouTube aber auch die mit Abstand größte Lernplattform, mit Hundertausenden, wenn nicht Millionen "Microlearning-Einheiten", die oft genug auch über einen hohen Unterhaltungswert verfügen.


Allerdings will das Erstellen solcher Minikurse seinerseits auch erlernt werden. Enorm hilfreich dafür könnte ein kostenloses Tool sein, das von Adobe bereitgestellt wird und den schönen Namen "Spark" trägt.


Einen ersten Eindruck, wie man mit "Spark" offenbar out of the blue heraus kurze Erklärvideos erstellen kann, zeigt in nur 5 Minuten der Videoclip unten:



Offensichtlich eignet sich Spark nicht nur für die Entwicklung multimedialer Lerneinheiten, sondern auch als Tool, mit dem man über Facebook, Twitter, Instagram usw. nette Videobotschaften an die staunende Welt übermitteln kann. Bei einer "Video-Botschaft" mss man dabei nicht unbedingt an ein herkömmliches, beispielsweise mit einem Smartphone aufgenommenen Video denken; ein "Video" kann auch ein aus Bildern und Text- bzw. Audio-Elementen zusammengesetzter Clip sein, dessen Inhalte in dynamischer Abfolge, eben als ein "Quasi-Videofilm" angezeigt werden.


In dieselbe Produktkategorie wie "Spark" gehört auch das Tool "Rush", ebenfalls eine Adobe-Anwendung. Auch Rush ist für mobile Endgeräte und die sozialen Medien ausgelegt, als Video-Editor aber stärker für die schnelle Entwicklung reiner Video-Stories konzipiert.




Bildquelle ganz oben: Pixabay/Photomix Company