Wer kennt schon edX? Und wer nutzt edX?

Heute noch von einer schleichenden Bildungsrevolution zu sprechen, wäre eher ein Euphemismus und würde sogar nicht zu den phantastaischen Möglichkeiten, die das Internet heute bietet, passen. Ein Beispiel hierfür ist die Bildungsplattform edX.


Bildquelle: Public Domain (Massachusetts Institute of Technology 1901)


Wikipedia weiß Folgendes über edX:


"edX ist eine Plattform für Massive Open Online Courses, auf der weltweit Kurse aus verschiedenen Themenbereichen angeboten werden. Diese werden von über 90 Partneruniversitäten und weiteren Instituten bereitgestellt. Ende 2016 hatte edX mehr als 10 Millionen Nutzer, die an über 1270 Kursen teilnahmen"

Hinzufügen möchte ich, dass auch edX auf eine Initiative der Harvard University, Stanford University und des MIT (Massachusetts Intitute of Technology) zurückgeht, jene traditions- und segensreiche, jawohl segensreiche amerikanische Institution die bis heute nicht dem gegenwärtig amerikanischen Ungeist eines überheblichen Isolationismus verfallen ist.


Und das Beste ist: Im sogenannten "Tracking-Modus" werden die Kurse kostenfrei angeboten, ein jeder kann sich einschreiben. "Tracking-Modus"? Damit meint edX jene Kursvariante, bei der die TeilnehmerInnen innerhalb eines gewissen Zeitraums die Kursinhalte eben kostenfrei abrufen und die Lerninhalte in diesem Zeitrahmen kontinuierlich "verfolgen = tracking" können. Erst im kostenpflichtigen "Verify-Modus" können die Lektionen auch über den "Tracking-Zeitraum" hinaus verarbeitet werden, zudem erhält man dann auch noch ein Zertifikat des jeweiligen Kursanbieters ausgestellt.


In Deutschland ist die Bildungsplattform (wen wundert's?) noch nicht so richtig angekommen. Aber immerhin bieten die TU München und die RTWH Aachen Online-Kurse aus den verschiedensten Themenbereichen an. Registrierung und Einschreibverfahren erfolgen einfach per E-Mail.


16 Ansichten

© 2020            Impressum und Datenschutz

  • White Facebook Icon
  • Twitter Clean